Mittelalter-Spektakel

Am Samstag, 25.August hat sich eine Schar Kinder und einige Eltern der 5./6.Klasse Wies 2 beim Schulhaus Wies versammelt, um sich gemeinsam nach Appenzell zum Mittealter-Spektakel aufzumachen. Die Kinder beschreiben selbst, was sie dort erlebt haben.

Ich trete durch ein Tor, und befinde mich im Mittelalter. Zusammen mit T. erkunden wir die neue Welt. Es gibt viel zu sehen und wir laufen erst einmal über den ganzen Markt.
T. trifft ihre Tante, die uns einen Flauder spendiert. Den trinken wir aus speziellen Tonbechern, die sich im Mund irgendwie komisch anfühlen.
Marie

Als erstes waren wir bei einem Stand. Dort hatte es echte handgemachte Messer. Dann habe ich einen alten Ritterhelm, Handschuhe, ein Schwert und ein Schutzbrett aufgesetzt bekommen. Dann haben ich und A. gekämpft. Ich und er sind dann zu den Bogen gegangen. Wir durften schiessen. Auf meinem Armschutz stand Aurora drauf.
Aurora

Ich half meinem Vater beim Loch bohren nach mittelalterlicher Art. Nun weiss ich, wie man Wasserleitungen herstellte und zwar so: Ein dünner Baum wird mit einem Bohrer durchlöchert und dann mit Metallringen aneinandergeschlagen.
Joel

Man konnte Bogenschiessen. Das liess ich mir natürlich nicht entgehen und ich nahm einen englischen Bogen zum Schiessen und ich traf einmal fast ins Schwarze.
Niklas

Das Mittelalter-Spektakel war ein Riesenerfolg. Dort gab es viele tolle Sachen, wie der Steinmetz, Tontöpfern etc. Aber am tollsten fand ich immer noch das Bogenschiessen lernen. Im Museum gab es zwei Gefängnisse. Ich und A. wurden in so ein Gefängnis eingesperrt und N. und K. in das andere. Ich hielt meine Arme durch das Gitterfenster und machte ein paar gruslige Geräusche.
Leon

Das Mäuseroulette fand ich am spannendsten. Es ging so: Eine Frau verkaufte Karten, auf denen ein Beruf aus dem Mittelalter draufsteht. Dann liess sie eine Maus in ein Gehege, das aussah wie eine Burg und es hatte sehr viele Türen. Auf denen standen dieselben Berufe wie auf den Karten. Die Maus geht dann in eine der Türen und der, der die passende Karte dazu hat, hat gewonnen und kriegt einen Preis. Es war also sehr cool, spannend und man konnte auch sehr viel lernen.
Anna

Ich fand das Museum mit den Foltermethoden, das Mäuseroulette und den Stand mit den Schneckenhäusern sehr toll. Es hatte dort viele Schneckenhäuschen, die mit etwas gefüllt waren. Man durfte ein Schneckenhäuschen auswählen und mit dem Hammer zerschlagen. Wenn das Schneckenhäuschen voll gefüllt war, hatte man Glück.
Kaya

Wir gingen zum Schmied und danach zum Steinmetz. Dann zum Zimmermann. Da gab es eine alte Bohmaschine und dann zum Töpfer. Mir hat die Bohrmaschine besonders gefallen. Sie wurde nicht mit elektrischem Strom betrieben, sondern mit Menschenkraft.
Arin

Das Mäuseroulette gefiel mir sozusagen am besten. Einmal habe ich auf ein Haus gesetzt und zwar auf den Maler. Das Mäuschen ist zwar nicht in die Werkstatt des Malers gegangen, aber ich habe als Trostpreis einen Edelstein bekommen. Und bei einem anderen Stand habe ich meinen Namen in mittelalterlicher Schrift geschrieben mit mittelalterlichem Schreibzeug.
Tabea